Seit 22 Jahren ist das Restaurant Walden fester Bestandteil der Frankfurter Gastroszene. Nun bereichern die neuen Inhaber die Speisekarte im Walden Meze mit mediterranen Spezialitäten, wollen dem Charakter des Innenstadt-Klassikers aber treu bleiben.
Leonie Schäfer /
Mit ihren mediterranen Speisen bringen Baris Erbas und Tayfun Zorlusoy ein Stück Mittelmeerküche in eine stadtbekannte Location. Das ehemaligen Walden im kleinen Hirschgraben wurde zu Walden Meze und die Gäste erwartet nun eine Fusionsküche mit mediterranen Einflüssen. Erbas und Zorlusoy konnten sich bereits mit ihrem türkischen Restaurant Duble Meze Grill im Frankfurter Nordend einen Namen machen. Die Idee, das gemeinsame Lokal zu vergrößern oder an einen zentraleren Standort zu verlegen, bestand schon länger. Dass Thomas Klüber nach einem Nachfolger für sein geliebtes Walden gesucht hatte, kam also wie gerufen. Gemeinsam haben Erbas und Zorlusoy mit dem Gastronom an einem Konzept gefeilt, das die Visionen beider Restaurants vereint. Ein Ansatz, der sich auch im Namen Walden Meze widerspiegelt. Das Duble Meze und seine türkischen Spezialitäten bleiben dem Nordend aber weiterhin erhalten.
Crossover-Kitchen sorgt für kulinarische Vielfalt
Im Walden Meze findet man eine Fusionsküche aus den beliebtesten Gerichten des Walden und des Duble Meze. So wird die Speisekarte durch Fischgerichte und weitere Spezialitäten der Mittelmeerküche erweitert. Darunter eine vielfältige Auswahl an Appetizern, die dem Restaurant seinen Namen geben. Schließlich steht der Begriff Meze für mediterrane Vorspeisen, die zum Teilen einladen: „Es ist wirklich wie ein Gesetz, dass der Tisch voll sein muss mit kleinen Schälchen“, erklärt Zorlusoy die mediterrane Esskultur. Ergänzt wird die Karte durch Walden-Klassiker wie Flammkuchen oder einen Black Angus Burger. Für das Brunchmenü wurde sich zudem an Komponenten der französischen Küche bedient: „Wir haben so Crossover-Kitchen-Vibes, aber arbeiten gezielt mit den Produkten, die wir kennen“, betont Zorlusoy. Mit Baris Erbas und dem Chefkoch des ehemaligen Walden stehen nun zwei Köche am Herd, die mit den Speisekarten der fusionierten Restaurants vertraut sind.
Besonders die Stammgäste können sich auf wechselnde Tagesgerichte freuen, ein Konzept, welches sich bereits im Walden bewährt hat. Außerdem erwartet die Gäste im Walden Meze eine reiche Auswahl an Frühstücks- und Brunchgerichten. Neben Klassikern wie Obstbowls und Pancakes wird das Angebot durch üppige Speiseplatten bereichert, die nach internationalen Großstädten benannt sind und auch individuell zusammengestellt werden können. Ein Farbkonzept, das auf Weiß- und Cremetöne sowie hellblaue Akzente setzt, soll mit regelmäßiger Live-Musik bei den Gästen ein Urlaubsgefühl wecken und im städtischen Trubel für eine kleine Auszeit sorgen.