Foto: Viet Hoang Nguyen (l.) und Phi Nguyen © Leonie Schäfer
Neueröffnung in der Kleinmarkthalle

Lange Schlangen bei Inari-San

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Seit einer Woche zieht Inari-San mit seinen gefüllten Tofu-Taschen und Matcha-Variationen zahlreiche Menschen in die Kleinmarkthalle. Reihenweise stehen die Gäste an, um die beliebten japanischen Spezialitäten zu probieren.

Leonie Schäfer /

Phi Nguyen und Viet Hoang Nguyen haben eines gemeinsam: ihre Begeisterung für Gastronomie und japanische Kultur. Seit einer Woche verkaufen sie gefüllte Tofu-Taschen und verschiedene Matcha-Kreationen in der Frankfurter Kleinmarkthalle. Damit, dass die Leute reihenweise Schlange stehen, hat das Duo allerdings nicht gerechnet. „Jeder Tag ist wie eine Neueröffnung. Wir hatten bis jetzt keine Minute, in der kein Kunde da war“, sagt Phi Nguyen.

Auf verschiedenen Japan-Reisen lernte Phi die nationale Spezialität Inari kennen und lieben – so entstand die Idee, sich mit eigenen Kreationen der frittierten Tofu-Taschen selbstständig zu machen. Während sie sich auf die kreative Arbeit in der Küche konzentriert, übernimmt Viet Hoang den organisatorischen Part. Trotzdem stehen sie jeden Morgen gemeinsam hinter der Theke, um die Inari-Taschen vor Ladenöffnung frisch zuzubereiten. Mit Inari-San will das Team ein Stück der Atmosphäre eines traditionell asiatischen Streetfood-Marktes nach Frankfurt bringen.

Matcha und Hojicha direkt aus Japan

Was bei einer kulinarischen Reise durch Japan natürlich auch nicht fehlen darf, ist Matcha. Der zu Pulver zermahlene Grüntee erlebte in den letzten Jahren auch in Deutschland einen regelrechten Hype – egal ob als Heißgetränk oder in der Iced-Version, Matcha darf mittlerweile auf keiner Getränkekarte fehlen. Mit hausgemachtem Sirup wird den Matcha-Sorten bei Inari-San das gewisse Etwas verliehen. So findet man auf der Speisekarte zum Beispiel einen Banana-Bread- oder einen Thai-Tea-Matcha, aber auch die Yuzu-Bitter-Matcha-Soda. Den beliebten Banana Pudding Matcha findet man mit etwas Glück als Tagesspecial auf der Karte.




Ausgefallene Drinks, immer auf Basis von Matcha oder Hojicha © Leonie Schäfer

Ihr Matcha Pulver beziehen Phi Nguyen und Viet Hoang Nguyen von Noritual Lab. Das Startup aus Berlin und Tokio arbeitet mit einer familiengeführten Teefarm im japanischen Yame zusammen. Die Matcha-Sorten werden ausschließlich mit Hafermilch zubereitet. Neben Matcha bietet Inari-San auch Hojicha an. Der geröstete Grüntee aus Japan wird aus den Resten der Matcha-Produktion gewonnen und hat einen nussigen, leicht herben Geschmack.

Dass das japanische Wort „San“ in Inari-San mit „Berg“ übersetzt wird, ist eine Anspielung auf den Berg verschiedenster Toppings, die die hausgemachten Tofu-Taschen zieren. Neben Sorten wie Yuzu Salmon, Spicy Tuna und Buldag Chicken gibt es auch vegane Sorten wie Mushroom Bomb und Gochujang Tofu. Allerdings können sich Gäste künftig auch auf neue Inari-Sorten freuen. „Ich kann es kaum erwarten, noch mehr rauszuhauen“, sagt Phi Nguyen.

Info
Inari-San, Altstadt, Kleinmarkthalle, Hasengasse 5-7, Innenstadt, Mo-Fr 11:30-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr




Inari-San am Osteingang der Kleinmarkthalle © Leonie Schäfer

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Foto: Viet Hoang Nguyen (l.) und Phi Nguyen © Leonie Schäfer

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